In diesem philosophischen Paper untersuche ich das Verhältnis von Wirklichkeit, Zugänglichkeit, Möglichkeit und Zeitlichkeit.
Ausgehend von alltäglichen Entscheidungssituationen – etwa der Wahl zwischen Bus und Straßenbahn – wird gefragt, ob die Erfahrung einer Wahl tatsächlich die Existenz realer Alternativen beweist. Die Untersuchung zeigt, dass ein tatsächlich eingetretener Verlauf weder die reale Offenheit anderer Möglichkeiten noch deren Alternativlosigkeit allein belegt.
Weitere Schwerpunkte sind die begrenzte Entscheidbarkeit von Determinismus und Indeterminismus, das Verhältnis von absolutem Nichts und „brute fact“, die Frage nach einem möglichen Anfang der Welt, unterschiedliche Ontologien der Zukunft sowie die Konsequenzen der Relativität der Gleichzeitigkeit für ontologische Aussagen.
Das Paper entwickelt dabei eine konsequente Unterscheidung zwischen dem, was wirklich ist, dem, was zugänglich oder denkbar ist, und dem, was als möglich oder notwendig begründet werden kann.
Bibliographischer Hinweis:
Eigler, D. (2026). Reality, Possibility, and Time. Zenodo.
https://doi.org/10.5281/zenodo.23345876